Regelmäßig wechselnd stellen wir Ihnen hier Landwirte vor, die erfolgreich beweka Mischfutter einsetzen.

Christian und Luise Lohrmann, Rosenfeld-Heiligenzimmern

Optimaler Laktationsstart durch Strategie in der Trockensteherfütterung

Schaut man sich die Auswertungen des LKV Baden-Württembergs zu der Entwicklung der  Milchleistung von Familie Lohrmann im Zollernalbkreis an, so sieht man jährlich einen stetigen Anstieg. Aktuell hat die 75-köpfige Fleckvieh-Herde der Familie Lohrmann eine Milchleistung von rund 8.900 kg, das ist eine Steigerung um 20 % seit dem Jahr 2000. Neben der Milchviehhaltung ziehen die Lohrmanns auch noch 130 Stück Jungvieh auf und halten ungefähr 40 Mastbullen.

2001 ist die Familie Lohrmann mit ihren Kühen in den neuen Boxenlaufstall mit Tiefboxen und Stroheinstreu eingezogen. Dort füttern sie eine Teil-TMR mit 40 % Maissilage und 60 % Grassilage. Seinen Ausgleich macht Herr Lohrmann über eine Mischung aus Sojaextraktionsschrot, Rapskuchen, Körnermais, Gerste, Weizen und Erbsen. Aus dieser Ration milkt er 24 l, den Rest füttert er über den Transponder mit beweka Puratech 18. Seine Fütterung richtet er immer nach der MLP aus, dabei ist für ihn besonders der Harnstoffgehalt der Milch ausschlaggebend für die Einstellung seiner Futterration. Zudem legt er großen Wert auf die Grundfutteruntersuchung und füttert seinen Milchkühen konsequent nur die ersten beiden Schnitte seiner Grassilagen.

Neben der steigenden Leistung ist die Fruchtbarkeit auf dem Betrieb ebenfalls hervorragend. Mit einer Zwischenkalbezeit von nur 370 Tagen liegt der Betrieb unter den besten seinesgleichen. Sein Erfolgsrezept ist neben dem Einsatz von Glycerin in der Grundration und dem Einsatz von Propylenglycol in den ersten vier Wochen nach der Laktation ebenfalls eine bestimmte Fütterungsstrategie in der Trockensteherfütterung. 

Je nach Kondition werden seine Kühe ungefähr 50 Tage vor dem Abkalbetermin trockengestellt. Im Sommer dürfen die Trockensteher auf die Weide. Zwei Wochen vor der Kalbung kommen sie dann in ein extra Abteil im Milchviehstall und werden mit der Ration der Milchkühe angefüttert. Die Weidehaltung seiner Trockensteher hat für Herr Lohrmann gleich zwei Vorteile: Zum einen kann er dadurch seine hängigen Grünlandflächen optimal verwerten und zum anderen bringt der Weidegang für die Trockensteher einen hohen Kuhkomfort. Bewegung und viel Licht verbessern deren Gesundheit und Fruchtbarkeit. Im Winter kommen seine Trockensteher in den Jungviehstall statt auf die Weide. Dort erhalten sie dann die Jungviehration (Grassilage, etwas Maissilage und Getreide), bisschen Mais und Stroh. Zwei Wochen vor dem Abkalbetermin kommen sie ebenfalls in den Milchviehstall. Durch den Kontakt mit der Milchviehherde entstehen anschließend weniger Rangkämpfe wenn die Trockensteher nach der Kalbung in die Herde integriert werden.

Eine starke Verbesserung bei seiner Trockensteherfütterung hat Herr Lohrmann mit der Fütterung von beweka Aniontech erreicht, einem Mischfutter mit sauren Salzen. Seitdem er Aniontech seit fünf Jahren einsetzt, hat sich der Anteil der Kühe mit Milchfieber von 50 % auf unter 10 % reduziert. Die Kühe von Herrn Lohrmann sind deutlich fitter nach der Abkalbung und kommen sehr gut in die Laktation. Zwei Wochen vor der Abkalbung füttert er Aniontech mit 2 kg pro Kuh und Tag. Zwei bis drei Tage vor der Abkalbung kommen seine Kühe dann in eine separate Abkalbebucht. Am Tag der Abkalbung wird das Produkt dann abgesetzt. Herr Lohrmann ist mit diesem Management sehr zufrieden und erwartet auch zukünftig steigende Leistungen und eine gute Fruchtbarkeit, zumal er seine Strategien immer kritisch überprüft.