Marktentwicklung im Rückblick

Woche vom 12.04.2021 - 16.04.2021

Weizen

Wir sind mitten im Wettermarkt angekommen. Die Aussaatgebiete für den US-Frühlingsweizen sind weiter eher trocken, kalt und bieten keine optimalen Bedingungen für die Saat. Zudem werden für die kommenden Tage eine Kaltfront mit frostigen Temperaturen erwartet. Dem US-Winterweizen geht es nicht viel besser. Zwar ziehen Regenschauer übers Land aber es hilft nicht wirklich weiter da Kälte das Wachstum doch behindert. Zudem werden weitere Nachtfröste erwartet. In Europa hat vor allem Frankreich mit Frost zu kämpfen. Hier in Deutschland ist es vieler Orts eher zu trocken und kalt als dass der Winterweizen sich weiter entwickeln kann. Aufgrund dieser Wetterbedingungen ist es nicht verwunderlich das die Kurse an den Börsen rasant ansteigen und es auch keine Anzeichen gibt auf eine Besserung.

Kassamarkt passt die Preise der Entwicklung an den Börsen an und notiert sprunghaft fester. Allerdings wie zuvor kommt kein Geschäft zusammen.

 

Soja/Raps

Soja folgt den Vorgaben aus dem Weizen und Mais. Trotz der Wetterrally fehlt es bei Soja an frischen Neuigkeiten. Die Aussaat in den USA steht bevor und in Südamerika kommt die Sojaernte langsam zu ihrem Ende. Die Nachfrage wechselt von Nordamerika nach Südamerika und Brasilien verlädt kräftig Soja. Im Raps springen die Kontrakte für die neue Ernte nach oben. Nachtfröste in Frankreich setzten den Beständen doch mehr zu als erwartet wurde. Prognosen sehen die französische Rapsernte nur noch bei 900.000 ha.

 

Mais

Die Börsen schauen im Mais auf die Wetterentwicklung in Brasilien. Die 2. Maisernte ist mit Verzögerung in den Boden gekommen und möchte nun gerne wachsen. Doch aufkommende Trockenheit verhindert das Wachstum und die Blühphase kommt voll in die saisonale Dürrephase in Brasilien. Die Maisaussaat in den USA verzögert sich ebenfalls durch Trockenheit und kalter Temperaturen.

 

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