Regelmäßig wechselnd stellen wir Ihnen hier Landwirte vor, die erfolgreich beweka Mischfutter einsetzen.

Ludwig, Marianne und Tanja Pfaffenzeller, Hollenbach bei Aichach

Erfolgreiche Kälberaufzucht durch hervorragendes Fütterungs- und Managementkonzept

Der Betrieb Pfaffenzeller in Hollenbach bei Aichach beginnt schon in der Kälberaufzucht mit den richtigen Voraussetzungen für eine leistungsbereite Milchviehherde durch ein spezielles Aufzuchtkonzept.
Auf dem Betrieb befinden sich aktuell 85 Fleckvieh-Milchkühe mit einer durchschnittlichen Jahresmilchleistung von 8.500 kg. Die Kälber werden nach der Geburt für ca. zwei Wochen in Iglus aufgestallt. Anschließend kommen sie in einen Gruppenkälberstall mit Tiefstreu und Tränkautomat, wo sie ca. vier Monate bleiben. Die männlichen Kälber werden mit ca. 80 bis 100 kg an Fresseraufzuchtbetriebe verkauft. Nach vier Monaten kommt die eigene Nachzucht dann in den Jungrinderstall mit Hochbuchten.

In der Kälberaufzucht nimmt Marianne Pfaffenzeller mit ihrer Tochter Tanja die Prophylaxestrategien zur Reduzierung des Keimdrucks und zur Erhöhung der Abwehr des Kalbes sehr ernst. Die Aufstallung ist ein Baustein von mehreren auf dem Betrieb um Durchfallerkrankungen und Atemwegserkrankungen vorzubeugen. Gleich nach der Abkalbung kommen die Kälber in ein Iglu wo sie alleine gehalten werden und in keinen direkten Kontakt mit gleichaltrigen Kälbern kommen, da die Iglus ausreichend Abstand voneinander haben. Die Iglus werden nach jedem Kalb gewaschen und desinfiziert. Frau Pfaffenzeller achtet beim Kauf vom Desinfektionsmittel besonders darauf, dass es gegen Kryptosporidien und Kokzidien wirkt.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die rechtzeitige und ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertigem Kolostrum direkt nach der Geburt. Hierbei werden die neugeborenen Kälber mit mindestens drei Liter Kolostrum in den ersten Lebensstunden versorgt, was die wichtigste Maßnahme für die erste Abwehr des Kalbes darstellt.
Die Ansprüche an die weitergehende Versorgung der Kälber wird von Frau Pfaffenzeller ebenfalls optimal gewährleistet: Neben dem Einsatz eines passenden Milchaustauschers und der Einstellung einer ausreichend hohen Tränktemperatur wird bei der Fütterung eine frühzeitige Pansenentwicklung gefördert um eine optimale Grundfutterverwertung zu erzielen. Hierzu wird zum einen die Tränkperiode reduziert und zum anderen erhalten die Kälber schon in den ersten Lebenstagen beweka Kalbina S, einem hochwertigen und schmackhaften Kälberstarter, der die gesunde und frühzeitige Entwicklung des Pansens fördert und hohe Zunahmen gewährleistet. Neben Kalbina S steht den Kälbern immer ausreichend Wasser und Stroh zur Verfügung.

Auch in der späteren Gruppenhaltung mit Tränkautomat wird der Hygiene und der Fütterung eine große Bedeutung zugewiesen: Alle zwei Tage wird der Stall neu eingestreut und der Tränkautomat regelmäßig gereinigt. Frau Pfaffenzeller füttert hier weiterhin mit beweka Kalbina S und Heu, ab dem dritten Monat werden die Kälber dann langsam an die Silage gewöhnt. Seit der Meisterarbeit von Tochter Tanja im Jahr 2009 wird das Aufzuchtkonzept mit Kalbina S zur frühzeitigen Pansenentwicklung erfolgreich angewandt.

Insgesamt spiegelt sich das hervorragende Fütterungs- und Managementkonzept in der Kälberaufzucht von Familie Pfaffenzeller neben einer hohen Laktationsleistung auch in der langen Nutzungsdauer ihrer Kühe: durchschnittlich 4,3 Jahre bleiben die Kühe auf dem familiären Betrieb.